Chrstianisierung in Pommern

Die Christianisierung Pommerns hängt historisch mit dem Namen Otto von Bamberg zusammen. Dieses Buch verfolgt die Spuren Ottos an verschiedenen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten, mit reichlich Bildmaterial. Dazu gehört auch ein Blick in die Zeit vor der Christianisierung, vor den ersten Taufen auf dem heute polnischen Gebiet. In Bamberg, in Speyer und an verschiedenen Stellen im heutigen Deutschland und Polen sind viele Spuren des Weges zu finden. Als roter Faden dient das Leben des Ottonen. Es wird herausgearbeitet, wie er zu dem Namen „Apostel der Pommern“ gekommen ist. Dazu gehört auch die Zerstörung slawischer Heiligtümer. Die Biografie des Ottonen zeigt deutlich, wie eng Politik und Christianisierung zusammenhängen. Es ist spannend und es gibt dabei bedeutsame Querverbindungen zu entdecken, bis zur Gegenwart. Ereignisse wie der sogenannte „Gang nach Canossa“, wie der Investiturstreit beeinflussten das Zeitgeschehen. Ein Besuch im Dom zu Speyer spielt ebenfalls eine Rolle wie der Blick nach Bamberg und die Tauffeier im polnischen Pyrzyce mit vielen Gästen aus Deutschland und Polen, aus der Politik und der Kirche. Es sind die Missionsreisen Ottos von Bamberg, die bis heute ihre Spuren hinterlassen haben. Interessant ist hier auch die Quellenlage. Klar ist: Es ist einiges geblieben aus dieser besonderen Missionierung und hilft auch bei der Frage: Quo Vadis Ecclesia. Und auch heute bildet die Linie Stettin-Berlin eine Achse, die das Gefüge Polen-Deutschland prägt.
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